Snooker 1. SL: Abstieg der Zweiten wohl nicht mehr zu verhindern

Am vergangenen Wochenende standen die beiden Nachholspieltage bei Sax Max II und SCP Hohenstein-Ernstthal an. Aus unserer Ausgangssituation (Tabellenletzter – fünf Punkte Rückstand auf das rettende Ufer) ließ sich ableiten: Zum Siegen verdammt.

Samstag in Dresden mussten wir beim Vorletzten der 1. Sachsenliga antreten. Gegen eben jene Mannschaft gegen die wir unseren bisher einzigen Sieg (8:2) dieser Saison einfahren konnten. Entsprechend motiviert machten sich Markus, Bernd und Hannes auf den Weg. Für Sax Max II traten Volker Bendrath, Tobias Schildbach und Christian Ufer an.

Gleich in der ersten Runde wurde klar, wie dieser Spieltag ablaufen würde. Es wurde hart gekämpft, es war extrem knapp, es war teilweise unglaublich hässlich und es dauerte sehr lang, typisch Abstiegskampf. Fast alle Partien waren von taktischem Geplänkel geprägt. An mehreren Stellen entschieden Snooker die Partien und nicht Breaks. Setzt man die Leipziger Brille auf, kann man sagen, dass wir einige Partien sehr unglücklich abgeben mussten (inkl. verschossener Matchbälle). Mit Dresdener Brille fiele das Urteil wohl ähnlich aus.

Die Partie endete, vermutlich leistungsgerecht, 5:5 (11:12 Frames), was keinem von uns weiterhilft. Jeder von uns hätte mindestens eine Partie mehr holen können. Leider hat es nicht funktioniert und so mussten wir relativ frustriert den Heimweg antreten.

Sonntag spielten Bernd, Thomas und Hannes in Hohenstein-Ernstthal beim Tabellenfünften. Mit Tom Hertel, Björn Schumann und Markus Müller hatten wir eine sehr schlagkräftige Truppe vor der Brust.

Auf sehr angenehm zu spielendem Material, bei gewohnt sehr guter Stimmung, wurden die Partien gespielt. Alle Partien wurden offensiv geführt. In den meisten Partien konnten wir mithalten. Leider reichte es zu nicht mehr als einer 1:9 Niederlage (5:18 Frames). Sicherlich hätten wir mehr holen können, oder müssen. Aber Punkte waren an diesem Tag nicht drin. Dafür waren unsere Gegner einfach zu stark.

Bei noch zwei ausstehenden Spieltagen und vier Punkten Rückstand auf das rettende Ufer, kann man den Klassenerhalt als unrealistisch betrachten. Vor allem da wir mit Sax Max I noch ein absolutes Schwergewicht des sächsischen Snookers vor uns haben.

Hannes

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