Snooker 1. SL: Die Saison ist aus – der Traum auch

Am letzten Spieltagwochenende mussten wir noch einmal zu zwei Auswärtsspeilen reisen Samstag machten sich Darko, Christian und Hannes auf den Weg nach Neustadt, mit einer Stunde 45 Minuten die zweitlängste Fahrt der Saison.

Die Voraussetzungen waren klar. Nur mit zwei Siegen wäre der Abstieg zu vermeiden. Dabei waren wir aber auch auf die Unterstützung der Konkurrenz angewiesen. In Neustadt wurde es der erwartet harte Kampf. Auf zwei Tischen begannen die ersten beiden Partien um 11 und beide gingen gegen halb eins in den Decider. Diese konnten Christian und Darko jeweils gewinnen, so dass wir einen perfekten Start hingelegt haben. Die nächsten beiden Matches wurde ebenfalls erst im dritten Frame entschieden, diesmal konnten wir durch Darko nur ein Match holen, Hannes verlor seins. 1:3 immer noch voll auf Kurs. Durch Hannes 2:1 in seiner zweiten Partie konnten wir auf 4:1 erhöhen, doch die Neustädter hatten sich bei Weitem noch nicht aufgegeben. Stanislav Privitzer konnte gegen Christian durch sein 2:1 auf 4:2 verkürzen, Michael Richter lies Hannes ganz alt aussehen (2:0), Neustadt war wieder da. Aber Christian konnte gegen Christoph Richter mit seinem 2:0 Sieg auf 5:3 erhöhen, jetzt fehlte aus den verbleibenden zwei Partien nur ein Sieg um den Spieltag zu gewinnen und die Chance auf den Klassenverbleib zu erhalten. Darko mühte sich gegen Stanislav ab, konnte diese umkämpfte Partie zwar immer offen halten, zog am Ende aber mit 1:2 den Kürzeren. Im zehnten Spiel musste Christian also unbedingt Michael Richter besiegen. Auch diese Partie wurde über den Kampf entschieden. Spielfluss war an diesem Tag bei keinem von uns aufgekommen. Während Christian das Spiel in seine Richtung zwang (2:0) und somit der 6:4 Auswärtssieg klar war, ereilte uns schon die schlechte Nachricht, dass Hohenstein-Ernstthal sein Spiel gegen den PSC Dresden gewinnen konnte. Damit war unser Abstieg bereits besiegelt. Kurz vor 20 Uhr machten wir uns dann mit gemischten Gefühlen wieder auf den Heimweg.

Sonntag stand dann das abschließende Spiel bei der zweiten Mannschaft vom Sax Max Dresden an. Wieder Darko und Hannes, diesmal mit Unterstützung von Thomas traten die Reise an. Bei äußerst hohen Innenraumtemperaturen lieferten wir den Gastgebern einen unerbittlichen Kampf. Immerhin ging es für die Dresdener noch um den Klassenerhalt, den sie nur über einen Sieg realisieren konnten. In der ersten Runde konnte Thomas gegen Ilja mit 2:0 gewinnen, Darko unterlag Karli 2:0 Hannes verlor gegen Frank 2:0. Auf Grund der immer weiter steigenden Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit wurden in allen Partien äußerst viele schlechte Ballkontakte registriert. Somit kam es folgerichtig zu einer unerfreulichen Zahl an Flukes, glücklicherweise auf beiden Seiten. In der zweiten Runde wurde es dann bitter. Thomas verliert gegen Frank 0:2, dabei beide Frames auf Pink. Darko unterlag Ilja 0:2 und Hannes musste sich nach sehr gutem Start Karli mit 1:2 geschlagen geben. Während dieses Spiel lief, zogen Darko und Frank ihre Drittrunden Partie vor, welche mit 0:2 an Frank ging. Als Karli gegen Hannes den Matchball versenkte, brach beim Sax Max großer Jubel aus, durch diesen Sieg war der Klassenerhalt gesichert. Obwohl nun alle Messen gesungen waren, wurde auch in den letzten Partien noch gekämpft. Thomas musste sich dem eingewechseltem Franco Goldmann 1:2 geschlagen geben, Hannes spielte gegen den ebenfalls neu hinzugekommenen Alexander Ethner. Am Ende siegte Hannes verdient 2:0 unter anderem Dank einer 31 und zwei 27iger Clearances. Auch das zehnte Spiel fand zwischen Hannes und Alex statt. Dieses entschied er dann, wieder dank relativ sicheren Lochspiels mit 1:2 für sich.

Wir verabschieden uns aus dieser Saison also mit einer 3:7 Niederlage und steigen mit zehn Punkten aus 14 Spieltagen als Tabellenletzter in die zweite Sachsenliga ab.

Nun noch etwas Statistik:

Höchste Niederlage: 0:10 gegen Limbach-Oberfrohna (11. Spieltag)
Höchster Sieg: 6:4 (dreimal)
Häufigstes Ergebnis: 3:7 (sieben Mal)
Abschließendes Partienverhältnis: 52:88 (-36)

Das Ziel für nächstes Jahr ist somit klar: direkter Wiederaufstieg

Hannes

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