Snooker SL: Dritte verliert Nachholspiel

Wir hatten uns viel vorgenommen, für dieses Nachholspiel des ersten Spieltags. Die schlechte letzte Saison vergessen machen und gleich ein Zeichen für die aktuelle Spielzeit setzen. Allein die Nerven haben gefehlt. Thomas, Danny, André und Hannes hatten die Mission erster Heimsieg in Angriff genommen und waren auch lange Zeit guten Mutes.

Es begannen Thomas, Danny und Hannes gegen Christoph Kies, Andreas Bahr und Rolf Lippe, die für Snoobi II aus Dresden an den Start gingen. In der ersten Runde konnte lediglich Thomas sein Spiel (2:0 gegen Christoph) gewinnen. Danny (0:2 gegen Rolf) und Hannes (1:2 gegen Andreas) mussten sich geschlagen geben. Dabei war das große Problem der Leipziger schlicht und einfach die Chancenverwertung.
In Runde zwei konnten Hannes (2:1 gegen Rolf) und Danny (2:1 gegen Christoph) ihre Chancen besser nutzen und produzierten Zählbares. Diesmal war es an Thomas unglücklich zu verlieren (1:2 gegen Andreas). Nach zwei Runden stand es also 3:3 und wir hatten das gute Gefühl, dass dies unser Tag werden könnte.
In der dritten Runde wurde dann André für Danny eingewechselt. Thomas (gegen Rolf) und Hannes (gegen Christoph) konnten ihre ersten Frames sicher gewinnen und waren so auf einem sehr guten Weg die ersten Punkte für die Dritte zu sichern. André hatte, etwas unglücklich agierend, große Probleme mit seinem Gegner und musste Frame eins nach zähem Kampf verloren geben. Im weiteren Verlauf der Partien haben sich Thomas und Hannes immer weiter aus ihren Matches rausdrängen lassen, so dass beide mit 1:2 verloren, obwohl die Chancen auch in den letzten Frames vorhanden waren. Die Nerven und die Chancenauswertung unter Druck sind offensichtlich große Probleme in der Dritten. Bei André war der zweite Frame quasi eine Kopie des ersten. Das Bild nach 10 Stößen schwer, nach 20 völlig zerstört. Glück und Pech haben sich auch nicht so ganz die Wage gehalten und so stand es am Ende 0:2. Damit war unsere Niederlage besiegelt und unsere Laune dementsprechend getrübt.
Im zehnten Spiel musste dann nochmal Hannes (aus Ermangelung an Freiwilligen) ran. Sein Gegner hieß wieder Christoph. Ohne Druck in einem bedeutungslosen Spiel, wollten beide keine lange Taktikschlacht und es ergab sich ein munteres Offensivfeuerwerk. Den ersten Frame konnte Hannes nach handgestoppten 16 Minuten klar und deutlich für sich entscheiden. Frame zwei, diesmal circa 14 Minuten ging ebenso deutlich an Christoph. Auch im dritten Frame spielten beide mit offenem Visier, aber das große Manko bei Hannes waren wieder mal die Nerven. Folgerichtig ging auch diese Partie 1:2 verloren.

Am Ende steht ein 3:7 (11:16 Frames) welches wir uns sicher anders erhofft hatten. Allein die Quote bei den Decidern (zwei von sieben) zeigt, wie eng diese Begegnung war und auch wo eine unserer großen Schwächen liegt.

Hannes

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